DIE PASSION – SZENISCHE AUFFÜHRUNG

Vor 2000 Jahren hat er die Welt erlöst. Ist sie erlöst ?
Musik von Georg Friedrich Händel und Reinhard Keiser. Die Passion nach Texten von B.H. Brockes (1712). Inszenierung: Dr. Roland Treiber. Christus Marlon Maia (Bariton), Der Widersacher Tobias O. Hagge (Bass), Das Umfeld Sarah Papadopoulou (Sopran),Yuri Mizobuchi (Mezzosopran), Daniel Steiner (Tenor), Stephen Barchi (Bass), Mozartensemble Berlin unter der Leitung von Theresia May

Maröon Maia (Christus). © MIBBS

DatumUhrzeitreg. Preise / hier
18.04.1919:30, Doreg. 70,25 / 56,45 / 42,65 €
hier nur ab 31,00 €

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Programm

Musikalische Passionen waren zu Beginn des 18. Jahrhunderts eine herausragende Musikgattung. Stilbildendes Werk war „Der für die Sünden der Welt sterbende und gemarterte Jesus“ nach dem Text des Barockdichters Barthold Heinrich Brockes mit der Musik des führenden deutschen Opernkomponisten seiner Zeit Reinhard Keiser (1712). Händel hat den Text 1715 vertont, Johann
Sebastian Bach hat diese Fassung eigenhändig abgeschrieben und sich zu seinen Passion inspirieren lassen. Im Gegensatz zu Bach sind hier keine Bibeltexte Grundlage, sondern eine freie Dichtung eines der führenden Dichter seiner Zeit. Im Stil hat man sich der Hamburger Oper und dem Oratorium angenähert, was eine szenische Darstellung nahe legt. Die Anlage ist dramatisch und die Figur des Christus der dominante Mittelpunkt. Das Werk wirkt in seiner kompakten Präsenz durchaus modern. Die Einrichtung basiert auf der Händelschen Fassung, wichtige Passagen sind von Keiser mit übernommen.

Idee und Inszenierung
Dr. Roland Treiber, ist Spezialist für spektakuläre und außergewöhnliche Inszenierungen. Der promovierter Musikwissenschaftler war langjähriger Kulturreferent der Stadt Zweibrücken, Gründer (1990) und 1. Leiter des grenzüberschreitenden Musikfestivals „Euroklassik“ , Mitglied im Präsidium der „Deutschen Mozartgesellschaft“ und Organisator mehrerer Deutscher Mozartfeste. Bearbeitung mehrerer klassischer Oper (Kraus „Soliman“, Mozart „Zaide“, Pergolesi „Die schlaue Bäuerin“ u.a. für das Fest in Schönbrunn, Wien) Als Regisseur spektakuläre Inszenierungen u.a. unter Einbeziehung von Raubtieren und Artisten (Kraus: „Soliman“ beim Deutschen Mozartfest 1992); Neugestaltung und Eröffnung des Münchner Varietes „Theaterie“ 1996; „Spreewälder Kahnnächte 1997. Z.Z. u.a. Künstlerischer Leiter der „Klassiktage Berliner Schlösser“. 1. Vorsitzender des Vereins „Musik in Brandenburgischen Schlössern“ e.V.. 2016 spektakuläre Inszenierung des Berliner Operncircus mit Mozarts „Schauspieldirektor.


Veranstaltungsort
Französischer Dom

Die Französische Friedrichstadtkirche wird von insgesamt drei Gemeinden als Predigtort und von der Evangelischen Akademie zu Berlin als Tagungsstätte genutzt. Darüber hinaus ist die Kirche auch für andere Veranstaltungen offen, die der Würde des Hauses und seiner besonderen reformierten Tradition nicht entgegenstehen.

Adresse

Französischer Dom
Gendarmenmarkt 5
10117 Berlin

Anfahrt
  • U-Bahn | U2 Stadtmitte + Hausvogteiplatz, U6 Französische Str.
  • Bus | Bus 100, 200 und 348 Friedrichstraße, Bus 147, 257
  • Parken | Párkgaragen Taubenstr. + Jägerstr.
  • Behindertengerecht
Webseite

https://berliner-schlosskonzerte.de/

Galerie

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