Berlin TRIFFT Anatolien

Die Kammersymphonie Berlin veranstaltet 2019 die Konzertreihe „Berlin TRIFFT“, zu der internationale Künstler aus vier außereuropäischen Regionen eingeladen sind: Argentinien, Syrien, Korea und Anatolien. Im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin treffen an vier Konzertabenden ungewöhnliche Verbindungen der musikalischen Sprache über Kontinente hinweg aufeinander. Die Reihe wird mit Anatolien abgeschlossen. Sie erhalten einen Rabatt in Höhe von 25 %!

© franzhans


DatumUhrzeitreg. Preise / hier
08.11.1920,00 Frrreg. 35,00 / 25,00 / 15,00 €
hier ab 11,25

Die Eintrittskarten können Sie nur telefonisch unter unserer Ticket-Hotline bestellen:

030-479974-44

Programm

Im Format von Gesprächskonzerten werden – mit Moderation des künstlerischen Leiters und Dirigenten Jürgen Bruns – in Interviews Musiker und Komponisten vorgestellt, deren Lebenswege mit den Auswirkungen der Geschichte des letzten Jahrhunderts, deren politischen Entwicklungen oder Folgen von Emigration verbunden sind – ein kreativer Versuch, über Musik Zeitgeschichte zu dokumentieren und zu Denkanstößen und Perspektivwechsel anzuregen.

Das Programm entstand aus Bearbeitungen anatolischer Volksmusik, es umfasst eine große stilistische Bandbreite durch die Verbindung des östlichen, asiatischen Instruments Baglama und modern interpretierter asiatischer Rhythmusinstrumente mit den westlichen, europäischen Streichinstrumenten. Die zeitgenössische Interpretation und von Erdal Akkaya eigens entwickelte Spieltechniken und Neuinstrumentierung, haben sich stilistisch zu einer ganz eigenen Ausdrucksform entwickelt.

Gewissermaßen als Pfad entlang der Route von Osten nach Westen ist das Werk „Orient-Express“ des bekanntesten slowenischen Komponisten Marko Muni Mihevc (*1957) in das Konzertprogramm integriert. Dieses Stück ist ein Work in Progress im Stil der Generativen Kunst, – in Stationen von Paris nach Istanbul erweitert und verbindet sich europäische traditionelle Musik in faszinierender Art mit Musik vom Balkan und schließlich türkischer Musik. Mit dieser Uraufführung gelingt eine zeitgenössische musikalische Reise durch Epochen und Stilrichtungen, die verschiedene musikalische Welten zueinander bringt.
Die Moderation übernimmt Erdal Akkaya selbst. Der in Deutschland lebende Künstler wird über die eigens entwickelten Formen der Musiksprache, Bedeutung und Annäherung von persischen Tonleitern an die Kunstmusik und das abendländische Musikinstrumentarium sprechen. Über eine Entwicklung, die innerhalb weniger Jahrzehnte eine jahrtausendealte Kultur radikal verändert, sich mit dem Klang der europäischen Instrumente zu bereichern und trotzdem zu bewahren versucht.


Veranstaltungsort
Kammermusiksaal Philharmonie

Die sechseckige Form des Kammermusiksaals war schon in der Skizze Scharouns vorgegeben. Wisniewski übernahm sie in seinen Planungen. Für die Akustik stand dem Architekten wieder Lothar Cremer beratend zur Seite. Die Anordnung und Gliederung der Zuschauerebenen ist maßgeblich von seinen Überlegungen mitbestimmt. Mit der hervorragenden Akustik und den ca. 1.200 Plätzen ist der Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie heute für viele der schönste Konzertsaal Berlins.

Adresse

Kammermusiksaal Philharmonie
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin

Anreise
  • U-Bahn: Linie U2 Bahnhöfe Potsdamer Platz oder Mendelssohn-Bartholdy-Park
  • Bus: Linien 200 (Philharmonie), M48 (Kulturforum); weitere Buslinien: M29 (Potsdamer Brücke), M41 (Potsdamer Platz)
  • Parkhaus, auf dem Gelände der Philharmonie stehen begrenzt Parkplätze zur Verfügung.
  • Behindertengerecht
Webseite

https://kammersymphonie.de

Galerie

© Kammersymphonie Berlin Oliver Potratz