Symphonie Pathétique

„Wie wird Wladimir weiterleben? Wird er nicht stürzen? Er stürzt nun schon fast. Um sich zu halten, presst er seinen geschüttelten Körper gegen den Stein wie zu einer Umarmung und er legt seinen weit geöffneten, nassen Mund gegen die rauhe Wand, als wolle er eine Zärtlichkeit nachholen, die zu gewähren er so lange versäumt hat…“
Sie erhalten für dieses einzigartige und spannende Projekt in der Philharmonie einen Rabatt in Höhe von 15%.

© Orso Berlin


DatumUhrzeitreg. Preise / hier
15.10.17:18:00, Soreg.56,45 € / 50,70 € / 44,95 € / 39,20 €
nur hier ab 33,50 €

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Programm

Der Roman von Klaus Mann bildet die Vorlage zu Wolfgang Roeses musikalischer Collage über das Leben und Sterben des Peter Iljitsch Tschaikowsky. Fragmente wie auch ganze Sätze aus der 4., 5., und 6. Sinfonie, des Nußknackers und aus „Romeo und Julia“ verschmelzen mit eindrucksvollen und aufregenden Textpassagen aus Klaus Manns großem Künstlerroman „Symphonie Pathetique“.

Ihm in vielen Wesenszügen verwandt, entwarf der Autor ein ergreifendes Bild Tschaikowskys: Des von gleichen Leiden und Seligkeiten des Eros berauschten Mannes, seiner Heimatlosigkeit, seiner Menschenscheu und seiner ständigen Flucht vor sich selbst, aber auch seiner glücklichen Stunden. Die versunkene Welt von St. Petersburg und Moskau, des kaiserlichen Berlin, der Gewandhaus-Stadt Leipzig, von Hamburg, Paris und Amerika wird in diesem Roman wieder lebendig.

Ein anschauliches Portrait des Komponisten unsterblicher Symphonien, dessen Leben zwischen tiefer Vereinsamung, euphorischen Erlebnissen, Heimlichkeiten, einem oft ins Komische gesteigerten Egoismus und rührender Naivität schwankte. Es sind nicht zuletzt die biographischen Parallelen zwischen Mann und Tschaikowsky, die diesen humorvollen, tragischen wie bisweilen skurrilen Roman so reizvoll machen: Homosexualität, Depressionen, Selbstzweifel an der künstlerischen Arbeit und schließlich der Suizid.

„Dein Tschaikowsky ist ein wahrhaft erstaunliches Buch. Aller Glanz, der aus dem Jahrhundert zusammenströmt, der besondere Glanz des Lebens der Musiker, der Ruhm… ich beglückwünsche Dich“ (Heinrich Mann, 1935).

Sprecherin Ute Knoedgen und das Große Orchester des ORSOphilharmonic präsentieren ein musikalisches Drama in drei Akten. Ein einzigartiges und spannendes Projekt, in dem die Musik von Peter Tschaikowsky mit Texten von Klaus Mann verschmelzen. Hörbeispiele und mehr auf www.orso.berlin


Veranstaltungsort
Philharmonie Berlin

Anfangs heftig umstritten, heute unumstritten eines der Wahrzeichen Berlins: die Philharmonie von Hans Scharoun. 1956 gewann der Architekt mit seinem Entwurf den Wettbewerb für den Neubau eines Konzertsaals für das Berliner Philharmonische Orchester. Sein modernes, visionäres Konzept erregte aber auch viele Gemüter. Es galt, den Bau (1960-1963) gegen viele Widerstände durchzusetzen. Mittlerweile ist der Konzertsaal mit seiner einzigartigen Architektur und Akustik Vorbild für viele andere Konzertsäle auf der ganzen Welt. Die Philharmonie kann auch außerhalb der Konzerte besucht werden – virtuell oder mit einer Führung vor Ort.

Adresse

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Stadtplan

Anfahrt
  • U-Bahn: Linie U2 Bahnhöfe Potsdamer Platz oder Mendelssohn-Bartholdy-Park
  • Bus: Linien 200 (Philharmonie), M48 (Kulturforum); weitere Buslinien: M29 (Potsdamer Brücke), M41 (Potsdamer Platz)
  • Parkhaus, auf dem Gelände der Philharmonie stehen begrenzt Parkplätze zur Verfügung.
  • Behindertengerecht
Video
Galerie

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